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Was ist beim Transport eines Gefrierschrankes zu beachten?

Teka GefrierschränkeEin Gefrierschrank ist heutzutage in nahezu jedem Haushalt zu finden. Immerhin ist es damit ohne Weiteres möglich, die verschiedensten Lebensmittel, wie etwa Obst, Gemüse, Fisch, Brot sowie Fleisch einzufrieren und damit für eine lange Zeit haltbar zu machen. Doch bei einem Umzug stellt der Transport eines Gefrierschrankes oftmals ein Problem dar. So muss dieser nicht nur ausgeräumt, sondern auch richtig transportiert werden. Andernfalls kann es sein, dass das Gerät am Zielort nicht mehr funktioniert.

Vor dem Transport: Gefrierschrank ausräumen und abtauen

Was ist beim Transport eines Gefrierschrankes zu beachten?Bereits mehrere Wochen vor dem eigentlichen Umzug kann man damit beginnen, den Inhalt langsam aber sicher zu verbrauchen. So bleiben hier nur noch relativ wenig Lebensmittel übrig, um die man sich direkt vor dem Umzug kümmern muss. Eventuell ist es möglich, Gemüse und Co bei Freunden oder der Familie zwischenzulagern. Ist der Gefrierschrank ausgeräumt, muss er abgetaut werden. Hierfür zieht man als Erstes einmal den Netzstecker und öffnet dann die Türen des Gefrierschrankes. Damit sich das Tauwasser nicht in der Küche verteilt, ist es empfehlenswert, Handtücher, eine Auffangschale oder Ähnliches auf den Boden vor dem Gerät aufzustellen.

Da das Abtauen unter Umständen sechs bis 12 Stunden in Anspruch nehmen kann, ist unbedingt darauf zu achten, dass damit rechtzeitig vor dem Umzug begonnen wird. Oftmals hört man hier zwar von den verschiedensten Ratschlägen, wie das Abtauen beschleunigt werden kann, wie etwa mithilfe eines Topfes mit heißem Wasser oder mit einem Föhn aber davon ist dringend abzuraten. Im schlimmsten Fall kann es geschehen, dass dadurch die innere Beschichtung oder auch die Elektronik beschädigt wird.

Weitere Tipps Hinweise
Abkleben und Tragen des Gefrierschrankes Um den Gefrierschrank besser tragen zu können, sollte man zunächst einmal das Kabel des Gerätes mithilfe eines starken Klebebands an der Rückseite des Gefrierschrankes befestigen. Zudem ist es ratsam, ebenfalls die Türen gut festzukleben. Auf diese einfache Weise wird vermieden, dass das Kabel auf dem Boden mitgeschliffen wird oder plötzlich die Türen aufgehen, wodurch eine nicht zu verachtende Stolper- und somit Unfallgefahr besteht. Ein Gefrierschrank sollte im Idealfall zu zweit, besser noch zu dritt, getragen werden. Bei großen und schweren Geräten empfehlen sich außerdem Tragegurte. Dadurch kann das Gewicht deutlich gleichmäßiger auf Schultern und Armen verteilt werden. Die Hände sind so frei, um ein seitliches Abkippen zu verhindern und für mehr Stabilität zu sorgen. Einen Gefrierschrank sollte man am besten aufrecht transportieren. Allerdings ist hier unbedingt darauf zu achten, dass für die Träger auf Treppen ein erhöhtes Unfallrisiko besteht. Um zu vermeiden, dass das Gerät den hinteren Träger auf der Treppe nach unten drückt, muss dieser sein Körpergewicht dagegen stemmen. Auf diese Weise entsteht ein Gegendruck.
Transport und Aufstellung des Gefrierschrankes Im Gegensatz zu einer weitverbreiteten Meinung ist es nicht nur möglich, den Gefrierschrank stehend zu transportieren. Das Gerät kann durchaus auch hingelegt werden. Allerdings gilt es hierbei, einiges zu beachten. Ist beispielsweise der Umzugswagen nicht hoch genug, dann ist es natürlich notwendig, den Gefrierschrank hinzulegen. Jedoch darf man das Gerät hierbei niemals auf seinen Rücken legen, da es sonst möglich ist, dass die Kühlleitungen sowie das Kühlgitter beschädigt werden. Eine Lagerung auf der Seite ist empfehlenswert. Generell gilt, dass der Gefrierschrank nach dem Transport auf keinen Fall sofort wieder eingeschaltet werden darf. Dabei ist es auch vollkommen irrelevant, ob das Gerät liegend oder stehend transportiert wurde.

Dadurch, dass der Gefrierschrank bewegt wird, gelangt Schmiermittel in den Kühlkreislauf des Geräts. Dieses muss sich zuerst wieder setzen sowie in den Kompressor zurücklaufen. Des Weiteren müssen hier je nach Baujahr und Transportmethode unterschiedliche Wartezeiten beachtet werden, bis man den Gefrierschrank wieder einschalten kann.

Tipp! Wurde das Gerät stehend transportiert, sollte man bei neueren Gefrierschränken eine Ruhezeit von etwa drei bis vier Stunden einhalten. Bei älteren Geräten können es sogar bis zu zwölf Stunden sein. Bei einem liegenden Transport gelten dagegen längere Wartezeiten. Handelt es sich um ein neueres Gerät, dann sollte dieses erst nach circa zwölf Stunden an den Strom angeschlossen werden. Ältere Gefrierschränke benötigen dagegen oftmals mindestens 24 Stunden. Die jeweiligen genauen Angaben zu den notwendigen Ruhezeiten des betreffenden Gerätes sind in der Regel in dessen Gebrauchsanweisung beschrieben. Ist diese nicht mehr vorhanden oder ist diesbezüglich kein Hinweis vorhanden, dann bietet sich ein Telefonat mit dem Hersteller, wie etwa Bosch, Bomann oder AEG an, um die jeweils notwendigen Wartezeiten zu erfahren.

Zusammenfassung: Darauf sollten Sie beim Transport eines Gefrierschranks achten

  • Ein Gefrierschrank sollte immer leer transportiert werden.
  • Tauen Sie das Gerät vor dem Transport ab und reinigen Sie es gründlich.
  • Kleben Sie die Türen zu, damit sich diese nicht beim Tragen öffnen.
  • Planen Sie für das Tragen mehrere Personen ein.
  • Wenn Sie den Gefrierschrank im Liegen transportieren wollen, sollte er nicht auf der Rückseite liegen.
  • Sofern der Gefrierschrank stehend transportiert wurde, sollten Sie dem Gerät eine Ruhezeit von etwa drei bis vier Stunden geben.

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